Donnerstag, 25. November 2021

25.11.2021: Gefunden bei PROVIEH e.V.

 




Koalitionsvertrag: Verbindliche Haltungskennzeichnung kommt – Umbau der Tierhaltung weiterhin unklar

Die sich bildende Regierungskoalition aus SPD, Bündnis 90/die Grünen und FDP hat den vorläufigen Koalitionsvertrag veröffentlicht. Der wahrscheinlich größte Durchbruch für den Tierschutz ist die im Koalitionsvertrag festgeschriebene verbindliche Tierhaltungskennzeichnung, für die PROVIEH sich seit Jahren einsetzt. Ein klares Bekenntnis zu einem staatlich finanzierten Umbau der Tierhaltung fehlt jedoch gänzlich, obwohl die Lösungsansätze auf dem Tisch liegen.  

Dienstag, 26. Oktober 2021

23.10.2021: Gefunden bei PROVIEH e.V.

 

Kälber an Ketten – Tierschutzskandal in Brandenburg offenbart generelles Problem der Milchviehhaltung

Pressemitteilung von PROVIEH e.V.

Berlin, 11. Oktober 2021: Ein besonders drastischer Fall von Tierquälerei ist in der letzten Woche in Brandenburg aufgedeckt worden: In einem Milchviehbetrieb wurden die Kälber nicht nur unzulässigerweise mit Ketten angebunden, sie wurden offenbar auch systematisch vernachlässigt und sind möglicherweise zum Teil an den Folgen der unterlassenen Versorgung verstorben. PROVIEH verurteilt diese Tiermisshandlung zutiefst und fordert Aufklärung.

mehr >>>

23.10.2021: Hier geht's demnächst weiter ...

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht wundern Sie sich darüber, dass in diesem Blog schon lange nichts mehr gepostet wurde!?
Ich möchte mich dafür entschuldigen, aber in der letzten Zeit hatte ich aufgrund diverser anderer Projekte wenig Zeit, mich um die Massentierhaltungsseiten zu kümmern. 
Auch ist die Corona-Pandemie nicht ganz unschuldig daran.

Ich werde versuchen demnächst wieder den ein oder anderen Beitrag zu posten.
Bitte sehen Sie es mir nach, wenn Sie neue Beiträge hier nicht regelmäßig sehen werden, ich bin aber bemüht dies zu verbessern.

Danke für Ihre Lesetreue und herzliche Grüße

Willi Mispelbaum


Sonntag, 24. Januar 2021

24.01.2021: Gefunden bei PROVIEH e.V.

Gesetz zum Verbot des Kükentötens tritt 2022 in Kraft















Berlin, 20.01.2021: Das Bundeskabinett hat heute ein Gesetz zum Verbot des Kükentötens in Deutschland beschlossen. 2019 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diese Praxis nur noch vorübergehend gestattet. Ab dem 01.01.2022 soll nun dank einer gesetzlichen Regelung endgültig Schluss sein. PROVIEH kämpft seit vielen Jahren für ein Ende der systematischen Tötung der männlichen Küken und begrüßt diesen Beschluss im Grundsatz. Doch während die Bundesregierung die technische Lösung der Geschlechtserkennung im Ei präferiert, fordert PROVIEH ein klares Bekenntnis zum Zweinutzungshuhn. mehr >>>

Freitag, 18. Dezember 2020

18.12.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.

 








Sonntag, 13. Dezember 2020

13.12.2020: Gefunden bei Animal Equality

 

Hühnerleid bei Wiesenhof-Vertragspartner
Neue Undercover-Recherche, veröffentlicht von Animal Equality



Berlin, 12. Dezember 2020. Die internationale Organisation Animal Equality veröffentlicht heute erschütternde Aufnahmen aus dem Betrieb eines Vertragspartners von Wiesenhof. Als größter Produzent von Hähnchenfleisch in Deutschland werden die Produkte von Wiesenhof großflächig vertrieben, u. a. bei Edeka und Rewe.

Während der Undercover-Recherche in einem Hühnermastbetrieb in Sachsen-Anhalt im Zeitraum von Februar bis April 2020 wurden zahlreiche gravierende Verstöße gegen geltende Tierschutzvorschriften dokumentiert. Das dabei entstandene Material wurde Animal Equality zugespielt. Am 11. Dezember 2020 hat Animal Equality gegen den Betrieb bei den zuständigen Behörden Anzeige erstattet.

"Der in diesem Betrieb dokumentierte tierquälerische Umgang mit Hühnern sollte nicht nur zu seiner sofortigen Schließung führen, sondern auch zu einer offiziellen Untersuchung darüber, wie Hühner in Deutschland gehalten und getötet werden."
- Sharon Núñez, Präsidentin, Animal Equality

Die von Aktivist*innen aufgenommen Bilder sind verstörend.

Die Tiere werden von den Arbeiter*innen brutal getreten und aggressiv durch die Halle gescheucht. Die Arbeiter*innen führen sogenannte Nottötungen wiederholt vorschrifts- und tierschutzwidrig aus. Den Tieren werden die Hälse umgedreht, Tötungsversuche finden ohne Betäubung statt. In vielen Fällen werden die Tiere lebend in Eimern entsorgt. Viele der Tiere bewegen sich nach den grausamen Tötungsversuchen noch mehrere Minuten bis sie langsam und qualvoll verenden. Allein in diesem Betrieb sind ca. 210.000 Tiere von derart grausamen Zuständen betroffen. Die PHW-Gruppe, zu der auch Wiesenhof gehört, ist der größte deutsche Geflügelzüchter und -verarbeiter sowie eines der größten Unternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie und schlachtet 354 Millionen Vögel jährlich.

Aktueller denn je: die Auswirkungen mangelnder Hygienemaßnahmen.

Entgegen klarer Vorschriften desinfizieren die Arbeiter*innen während des gesamten Zeitraums der Dokumentationen ihre Schuhe nicht. Darüber hinaus sind die Gebäude extrem verschmutzt. Desweiteren wurden besonders verstörende Szenen dokumentiert, als ein Arbeiter wiederholt in einem Vorraum des Betriebes eigenhändig Hühner zerlegt, um sie an einen Hund zu verfüttern. Die Haltung von Tieren auf engstem Raum sowie mangelnde Hygiene begünstigen die Entstehung und Übertragung von z. B. Zoonosen. Damit gemeint sind Krankheiten, welche von Tieren auf Menschen übertragen werden können. Ein gravierendes Problem, welches angesichts der COVID-19 Pandemie aktueller nicht sein könnte.

Aufgrund der bekannten Missstände in der industriellen Geflügelhaltung haben sich mittlerweile aber auch in Deutschland viele Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, die Standards der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Letztlich bedarf es aber einer Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV), um verpflichtende Standards zu schaffen.

Animal Equality Germany hat deswegen eine Petition gestartet, in welcher Julia Klöckner (Bundeslandwirtschaftsministerin) und Claudia Dalbert (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt) aufgefordert werden, die TierSchNutztV endlich an die Vorgaben des Tierschutzgesetzes anzupassen, eine Erhöhung der Kontrolldichte in Tierhaltungsbetrieben durch die Veterinärbehörden zu gewährleisten, sowie das Strafrecht im Tierschutz zu verschärfen, um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wirkungsvoll ahnden zu können.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=-9WVBviHWqg
Fotomaterial: https://www.flickr.com/photos/animalequalityde/albums/72157717255588471
Kampagnen-Webseite: https://animalequality.de/huehnerleid

Gerne stellen wir Ihnen Hintergrundinformationen sowie Rohmaterial der Recherche auf Anfrage zur Verfügung.

 

Über Animal Equality
Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden.

Pressekontakt
Till Hartmann
Assistenz der Geschäftsleitung
presse@animalequality.de
+49 (0) 30 92 14 20 75

13.12.2020: Gefunden beim Deutschen Tierschutzbüro e.V.

 


Neues Pelz-Recherche-Video zeigt, welche Marken für Pelzleid verantwortlich sind

Das Leben im aktuellen Lockdown verändert für die meisten von uns alles. Wir fühlen uns isoliert, verwirrt und oft einsam. Die Welt ist auf einmal eine ganz andere. Was uns durchhalten lässt, ist die Erinnerung an bessere Zeiten und die Hoffnung auf eine Zukunft ohne Einschränkungen.
Genau diese Hoffnung auf Besserung ihrer Lebensumstände haben Pelztiere nicht. Sie werden von der Pelzindustrie dazu verdammt, ein kurzes Leben voller Qual in viel zu engen Käfigen zu erleiden. Ihre Erlösung: der Tod.

Unsere neue Pelz-Recherche aus vier finnischen Pelzfarmen deckt auf, wie grausam es hinter den Kulissen der Pelzindustrie wirklich zugeht. Wir zeigen, warum das Pelzauktionshaus “Saga Furs” einer der Knotenpunkte des internationalen Pelzhandels ist und welche Marken die Pelze der geschundenen Tiere für ihre geschmacklosen Jacken und andere Kleidungsstücke verwenden.

Schau Dir unser neues Recherche-Video an und teile es mit Familie und Freund*innen, damit diese Industrie möglichst bald dazu gezwungen wird, das sinnlose Tierleid zu beenden. 


Hier geht's zum Bericht und zum Recherche-Video ... >>>

Sonntag, 20. September 2020

20,09,2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

 









Transporte in außereuropäische Länder sind für die Tiere mit massiven Qualen verbunden: Sie legen oft tausende Kilometer ohne Zwischenstopps per LKW und Schiff zurück. Unterwegs leiden sie unter Durst, Hunger, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen häufig schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.

Fordern Sie Julia Klöckner dazu auf, Tiertransporte in Drittländer endgültig zu verbieten und ihre Stimme in der EU-Ratspräsidentschaft für mehr Tierschutz zu nutzen.   

mehr >>> mit Petition


Dienstag, 15. September 2020

 Schein-Erfolg: Klöckners Gesetz zum Kükentöten










© BMEL/Photothek/Hainl

Lange und gespannt hatten wir gewartet, nun war es endlich so weit: Diese Woche legte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner endlich einen Gesetzentwurf vor, mit dem das Töten männlicher Eintagsküken beendet werden soll. Doch die Enttäuschung ist groß: Noch bis 2022 soll das Kükentöten erlaubt bleiben.

»Ein großer Wurf ist Klöckners Gesetz beileibe nicht«, urteilt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. »Die Geschlechtsbestimmung im Ei zementiert das bestehende System inklusive allen Tierleids weiter. Statt 45 Millionen männlicher Küken werden ab 2022 eben 45 Millionen männliche Hühnerembryonen getötet, die bereits Schmerz empfinden können.«

Landwirtschaftministerium täuscht die Öffentlichkeit

Mehr als ein Jahr ist es her, dass das Bundesverwaltungsgericht geurteilt hat, dass die Praxis des Kükentötens gegen das Tierschutz- und sogar das Grundgesetz verstößt. Das Gericht setzte damals keine feste Frist, sondern verwies darauf, »dass in näherer Zukunft eine Geschlechtsbestimmung im Ei möglich sein würde«. Folglich sei den Brütereibetreiber:innen eine doppelte Umstellung ihrer Betriebe – zunächst z. B. auf Zweinutzungshühner, dann auf Geschlechtsbestimmung im Ei – in so kurzer Zeit nicht zuzumuten.

mehr >>>


Freitag, 7. August 2020

07.08.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.


Erfolg: Bundesländer verbieten Lebendtierexporte!

 

 


Dienstag, 21. Juli 2020

21.07.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.





PROVIEH kämpft für den Stopp aller Lebendtierexporte


Kampagne: Stoppt Lebendtierexporte (#StopptLebendtierexporte)
Ziele der Kampagne: Stopp aller Lebendtierexporte in Drittstaaten außerhalb Europas. Statt lebender Tiere sollten Fleisch und Zuchtsperma exportiert werden. Die EU-Tiertransportverordnung muss überarbeitet und deren Bestimmungen ausnahmslos eingehalten werden. Durch strenge Kontrollen und eine konsequente Sanktion von Verstößen muss für eine flächendeckende Umsetzung gesorgt werden.   mehr >>>

Montag, 20. Juli 2020

20.07.2020: Gefunden in der Heinsberger Zeitung

Ringen um das Kükentöten

Bundesministerin Klöckner will das umstrittene Vorgehen ab Ende 2021 verbieten lassen. Doch die Geflügelwirtschaft macht dagegen mobil und setzt auf eine freiwillige Selbstverpflichtung.
VON KRISTINA DUNZ
Berlin Das Schreiben der Geflügelwirtschaft an die „Bundesministerin Klöckner, liebe Julia“ ist ein guter Beleg für das Selbstbewusstsein der Branche. Lange ist klar, dass die Agrarministerin bis Ende 2021 einen kompletten Ausstieg aus dem Kükentöten in Deutschland anstrebt – immerhin zwei Jahre später als im Koalitionsvertrag von Union und SPD versprochen und aus ethischen Gründen längst überfällig.
Am 9. Juni bekam die Ministerin aber eine E-Mail des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft. Darin wird Klöckner als Chefin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) um Akzeptanz einer Formulierung für eine – freiwillige – Branchenvereinbarung zwischen Lebensmitteleinzelhandel und Geflügelwirtschaft gebeten, nach der es erst 2023 keine Eier mehr im Handel geben soll, die im Zusammenhang mit dem Töten männlicher Küken stehen. Wenn überhaupt.   mehr >>>
Meinung der Redaktion:
Ganz kurz und knapp: Frau Klöckner, Sie versagen ebenso wie alle Bundeslandwirtschaftsminister vor Ihnen auf der ganzen Linie!
Freiwillige Selbstverpflichtungen und Übergangsfristen sind eine Farce!!!

20.07.2020: Gefunden bei der Heinsberger Zeitung

Tönnies will Lohnerstattung durchsetzen

Nach dem Corona-Ausbruch steht der Fleischproduzent massiv unter Beschuss, ist sich aber keiner Schuld bewusst
Rheda-Wiedenbrück Trotz heftiger Kritik will Fleischproduzent Clemens Tönnies Lohnkostenerstattung wegen der behördlichen Schließung seines Hauptwerks durchsetzen. Notfalls will der Chef des größten deutschen Schlachtkonzerns das juristisch durchfechten. „Darüber wird im Zweifelsfall auch Recht gesprochen werden“, sagte er dem „Westfalen-Blatt“.
Tönnies und mehrere Subunternehmer hatten bereits vor einiger Zeit Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW gestellt. Unter anderem hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dieses Vorgehen kritisiert. Auch SPD-Bundestagsfraktionsvize Katja Mast sagte, Tönnies fehlten Einsicht und Gespür für Anstand und Verantwortung. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geht davon aus, dass Tönnies keinen Regress für die vierwöchige Zwangspause nach massenhaften Corona-Infektionen im ostwestfälischen Stammwerk geltend machen kann. Tönnies hielt im Interview dagegen, er wolle verhindern, dass seine Mitarbeiter und Dienstleister bei der Verteilung von Quarantänehilfen „stigmatisiert“ würden. „Manch einer hat einen politischen Feldzug gegen Tönnies geführt und dagegen wehren wir uns jetzt auch.“
Grüne kritisieren Forderung ... mehr >>>
Meinung der Redaktion:
Es ist kaum zu glauben ... ein Milliardär namens Clemens Tönnies, der sein Geld mit millionenfachem Tierleid und Ausbeutung von Billiglohnarbeitern meist aus dem östlichen Europa gemacht hat, besitzt die Unverfrorenheit das staatliche System auszureizen und sich an den Steuergeldern jedes Einzelnen von uns zu bereichern!!!
Das ist einfach nur mies, unverschämt und zutiefst verabscheuungswürdig!
Aus unserer Sicht hat dieser Mann keinen Anstand.

Hier ist der Staat gefordert die Gesetze schnellstmöglich so zu ändern, dass so etwas nicht mehr vorkommen kann. Hier ist eine Lücke im System!
Man muss sich das Vorstellen ... bei Hartz-IV-Empfängern werden alle Einkünfte und Sparguthaben angerechnet. Die, die wenig haben, denen wird noch mehr genommen.
Und was passiert hier im "Großen"? Ein Milliardär, der sein Geld eben mit diesen Billiglöhnern gemacht hat, die über Sub-Sub-Systeme ausgebeutet werden und die zum Teil in unmenschlichen Unterkünften hausen müssen, der will jetzt staatliche Hilfen haben.
Dies ist an Unverfrorenheit kaum noch zu überbieten. Der Mann hat keinen Anstand oder Verantwortungsgefühl!


Mittwoch, 8. Juli 2020

08.07.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Petition: Tiertransporte in Drittländer stoppen

Bitte Petition unterzeichnen !!!


Tiertransporte ins außereuropäische Ausland stoppen

Bei Transporten in außereuropäische Länder legen die Tiere nicht selten tausende Kilometer unter entsetzlichen Bedingungen per LKW und Schiff zurück. Während des Transports leiden sie unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.
Bundesländer wie Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein haben bereits 2019 gehandelt und den Export von lebenden Tieren in Tierschutz-Hochrisikostaaten oder Krisengebiete verboten. Doch Niedersachsen und Brandenburg genehmigen solche Transporte noch immer. Dies widerspricht EU-Recht und muss ein Ende haben. mehr >>>

08.07.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Kastenstände: Kein Herz für Schweine

Sau mit Ferkeln im Kastenstand.
© Aumsama – Shutterstock

Schweinemütter, die in engen Metallkäfigen nahezu bewegungsunfähig ihre Ferkel stillen, Sauen, die dicht an dicht in Metallboxen nebeneinanderstehen – diese schrecklichen Bilder verbinden viele Menschen mit dem Wort »Kastenstand«. Der Bundesrat hat heute darüber entschieden, dass dieses Bild noch lange Realität bleiben wird.
Zahlreiche Tierschutz-Aktivist:innen verschiedener Organisationen protestierten heute Morgen schräg gegenüber dem Bundesratsgebäude am Leipziger Platz. Allein von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt waren rund 30 Aktive gekommen. Ihr Ziel: Das Ende der Kastenstand-Haltung von Sauen. Die Stimmung war gedrückt, denn trotz monatelangen Drucks auf Politiker:innen verschiedener Parteien zeichnete sich ab, dass die Länderkammer einem Kompromiss zustimmen würde, der die Sauen-Käfige noch lange erlaubt. mehr >>>

Dienstag, 7. Juli 2020

07.07.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.

Durchbruch beim Kastenstand - Ausstieg aus der Käfighaltung von Sauen eingeläutet

Nach monatelangem Tauziehen hat der Bundesrat heute für einen Ausstieg aus dem Kastenstand gestimmt. PROVIEH wertet diesen Schritt als Meilenstein für den Tierschutz in Deutschland, sieht aber noch starken Verbesserungsbedarf in einigen Punkten.

Seite an Seite mit Ihnen und vielen Tierschutzorganisationen aus Deutschland hat PROVIEH über Monate für den Ausstieg aus dem Kastenstand gekämpft. Die Politik hatte im letzten Halbjahr aufgrund des Drucks Tausender Tierschützer*innen die Abstimmung zum Kastenstand mehrmals kurzfristig verschoben und noch weiterverhandelt. Obwohl es bislang noch keinen echten Ausstiegsplan aus dem sogenannten „Ferkelschutzkorb" gibt, wurde der Anfang vom Ende des Kastenstandes heute mit dem Ausstieg aus dem Kastenstand im Deckbereich besiegelt. Die von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner ursprünglich geplanten tierschutzrechts-und verfassungswidrigen Änderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zur Legalisierung der zu kleinen Kastenstände sind damit abgewendet.

Diesen Zwischenerfolg haben wir gemeinsam errungen. Für die Unterstützung unserer Kampagne "Lasst die Sau raus!" und den gemeinsamen Kampf gegen den Kastenstand möchten wir uns heute ganz herzlich bei Ihnen bedanken! 


Zur Entscheidung kommentiert Jasmin Zöllmer, unsere politische Leitung bei PROVIEH: „Dass sich die Grünen beim Ausstieg aus dem Kastenstand im Deckbereich durchgesetzt haben, ist auf jeden Fall ein Meilenstein für den Tierschutz, auch wenn acht Jahre Übergangsfrist deutlich zu lange sind. Dennoch: In drei Jahren müssen die Umbaukonzepte vorliegen, also müssen die Landwirte schon bald den Ausstieg aus dieser tierquälerischen Haltungsform hin zur ausgestalteten Gruppenhaltung vorbereiten. Ein erster Schritt in Richtung käfigfreie Haltung ist nun endlich gemacht!  

Ein großes Problem stellt allerdings noch der Kastenstand im Abferkelbereich dar. Hier gibt es bislang keinen echten Ausstiegsplan aus dem sogenannten „Ferkelschutzkorb“ und auch die Verkürzung der Fixierdauer von Muttersauen in diesem Käfig auf fünf Tage um den Geburtszeitraum soll erst nach 15 Jahren verpflichtend sein. Das darf nicht sein! Hier muss dringend nachgebessert werden - Kastenstände in Deck- und Abferkelbereich müssen zusammen gedacht werden und gehören gleichermaßen abgeschafft. Jegliche Fixierung von Sauen ist und bleibt tierschutz- und rechtswidrig!

Der Tierschutz ist nun endlich kein Nischenthema mehr! Die Gesellschaft möchte keine Tierqualen mehr sehen. Um den dringenden Umbau der Tierhaltung voranzubringen, benötigen wir unbedingt eine stärkere Finanzierung. Die vorgeschlagene Fleischabgabe der Borchert-Kommission stellt eine Möglichkeit dar, diesen Umbau zu finanzieren. Aber auch die Gelder der gemeinsamen Agrarpolitik müssen endlich zielgerichtet eingesetzt werden.”
  


Samstag, 27. Juni 2020

27.06.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Petition Tiertransporte


Am 1. Juli ist der »Internationale Tag gegen Tiertransporte«: Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen tierquälerische Lebendtiertransporte in außereuropäische Länder.

Wussten Sie, dass von Deutschland aus regelmäßig Tiere tausende Kilometer weit in Länder außerhalb Europas transportiert werden, nur um sie am Ende ihrer qualvollen Reise zu töten? Sowohl während des Transports als auch in den Zielländern werden die Tiere häufig schlecht versorgt oder gar misshandelt. Doch die Behörden in Niedersachsen und Brandenburg genehmigen trotz der seit langem bekannten Tierschutzverstöße immer noch zahlreiche Transporte in Tierschutz-Hochrisikoländer. Diese unsägliche Tierquälerei muss endlich ein Ende haben: Ihre Unterschrift ist ein wichtiges Signal an die zuständigen Politikerinnen der Bundesländer.



Während des Transports leiden die Tiere unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Die Tiere, die den Transport überleben, werden im Ankunftsort womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.




Bundesländer wie Schleswig-Holstein oder Hessen haben bereits gehandelt und Transporte in bestimmte außereuropäische Länder verboten. Sammelstellen in Niedersachsen und Brandenburg dienen aber nach wie vor als Schlupflöcher für die Transportunternehmen. Niedersachsen und Brandenburg untergraben somit die Bemühungen jener Bundesländer, denen das massive Leid der Tiere nicht egal ist. Dieses Vorgehen ist absolut nicht hinnehmbar!

Helfen Sie den Tieren und fordern Sie die Landwirtschaftsministerin von Niedersachsen, Barbara Otte-Kinast (CDU), und die Verbraucherschutzministerin von Brandenburg, Ursula Nonnemacher (Grüne), dazu auf, die grausamen Tiertransporte in außereuropäische Länder ein für alle Mal zu verbieten.

Vielen Dank für Ihre Stimme.
Mahi Klosterhalfen
Herzliche Grüße
Ihr

Mahi Klosterhalfen | Präsident
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt


PS: Zum internationalen Tag gegen Tiertransporte am 1. Juli werden wir die Medien auf die Petition aufmerksam machen. Bitte informieren Sie viele Freunde und Bekannte über die Petition, damit das Medienecho möglichst groß wird.

27.06.2020: Gefunden bei Aldi-Sued

Engagement gegen Kükentöten

Wir weisen her "wertfrei" auf einen Beitrag von Aldi-Süd hin, den Aldi in diesen Tagen veröffentlicht hat. Unseres Erachtens ein Schritt in die richtige Richtung, aber reicht dies aus?

Lesen Sie selbst ... mehr >>>

Freitag, 26. Juni 2020

26.06.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung



Seit Wochen kämpfen wir mit Ihrer Unterstützung gegen den dreisten Versuch von Bundesministerin Julia Klöckner und der Agrarlobby, Kastenstände für Sauen für viele weitere Jahre zu erlauben. Jetzt ist es noch einmal wichtig, dass wir gemeinsam Druck machen.

Noch haben die Länder im Bundesrat nicht über die Zukunft der Sauenhaltung in Deutschland abgestimmt. Mit vereinten Kräften konnten wir inzwischen Bündnis 90/Die Grünen überzeugen, sich vorerst gegen einen schlechten Kompromiss auszusprechen, der die Leiden im Kastenstand um viele Jahre verlängert hätte. Eine Verschnaufpause: Am 3. Juli könnte nun die Entscheidung fallen.

Deshalb müssen wir jetzt nachlegen. Nehmen Sie sich wenige Minuten Ihrer Zeit, um den Schweinen zu helfen: Sagen Sie den Abgeordneten im Bundesrat und in den Landesregierungen Ihre Meinung.
  1. Indem Sie sich jetzt am »Twittersturm« beteiligen. Nutzen Sie dazu einfach unsere Tweet-Vorlage.
  2. Indem Sie erneut eine E-Mail schreiben. Nutzen Sie dazu einfach unsere aktualisierte Mail-Vorlage.
  3. Indem Sie unseren Aufruf bei Facebook teilen.
Mit der Aktion zeigen wir den VertreterInnen der Länder nochmals eindrucksvoll, dass es für Kastenstände keine gesellschaftliche Akzeptanz gibt. Zahlreiche Tierschutzorganisationen unterstützen den Protest, sodass wir eine starke Botschaft an den Bundesrat senden.

Fordern Sie mit uns: Kastenstände ganz abschaffen! Es gibt keine tierfreundliche Kastenstandhaltung. Gemeinsam können wir die Pläne der Agrarlobby durchkreuzen.


Mahi KlosterhalfenHerzlichen Dank
Ihr

Mahi Klosterhalfen | Präsident
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt



26.06.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Wahnsinn Fleischindustrie: Corona bei Tönnies 
Im größten Schlachthof Europas sterben täglich 30.000 Schweine. Nun, da der Betrieb ruht, weiß die Industrie nicht, wohin mit ihnen. Die Aktuellen Stunde berichtete (ab Min. 15). mehr >>>…

Anmerkung der Redaktion:

Die Fleischindustrie ist ein gigantisches "schwarzes" Loch. Abgesehen davon, dass dort zehntausenden Tieren wegen unseres gigantischen Fleischkonsums täglich zum Teil auf bestialische Weise der Garaus gemacht wird, scheinen dort zusätzlich auch die osteuropäischen Billiglöhner bis aufs Schärfste ausgebeutet zu werden.
Es ist kein Wunder, wenn man die Arbeitskräfte auf engstem Raum zusammenpfercht, dass dann solche Corona-Ausbrüche gigantischen Ausmasses vorkommen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Ankündigung des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil, in der Fleischbranche "aufzuräumen", tatsächlich umgesetzt wird und nicht wieder der Lobby der Fleischbarone zum Opfer fällt