Tierhaltung der Zukunft - und wie sie finanziert werden könnte
Weite Teile der Gesellschaft in Deutschland wünschen sich eine andere Form der Tierhaltung. Eine Haltung, die den Tieren Respekt zollt und sie als fühlende Lebewesen wahrnimmt. Eine Haltung, die es Tieren ermöglicht, ihre Grundbedürfnisse auszuleben. Genügend Platz, Beschäftigungsmaterial und Auslauf gehören dazu. Rinder, die auf der Weide grasen, Schweine, die sich im Erdreich suhlen und wühlen können, Ferkel, die über eine Wiese rennen. Hühner, die im Gras picken und scharren und in der Sonne ein genüssliches Sandbad nehmen. Doch diese Haltungsformen gibt es nicht zum Nulltarif.
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In diesem Blog erscheinen aktuelle Themen rund um Massentierhaltung, Tierschutz, etc.
Dienstag, 10. September 2019
Montag, 9. September 2019
09.09.2019: Gefunden bei PROVIEH e.V.
Bringt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auch einen Mehrwert an Tierwohl?
Stellungnahme von PROVIEH e. V. zu einer möglichen Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleisch und Fleischprodukte von 7 auch 19 Prozent.
Angestoßen hatte die Diskussion über eine Fleischsteuer der Deutsche Tierschutzbund.
Politiker von Grünen, SPD und Union plädieren für eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch. Der agrarpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, sagte der "Welt", es sei nicht zu erklären, warum Fleisch mit sieben Prozent besteuert werde und beispielsweise Hafermilch mit 19 Prozent. Die zusätzlichen Einnahmen müssten zum Wohl der Tiere eingesetzt werden. mehr >>>
09.09.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung
Umweltbundesamt bewertet Tierwohllabel

© Aumsama – Shutterstock
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte im Mai 2019 die Publikation »Tierwohl und Umweltschutz – Zielkonflikt oder Win-Win-Situation«. Die Studie soll klären, ob die Kriterien des staatlichen Tierwohllabels für die Schweinehaltung im Hinblick auf Tierschutzaspekte und Umweltwirkungen den Leitlinien des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik (WBA) beim Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) gerecht werden. Die Leitlinien des WBA stammen aus dem Gutachten »Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung«. Darin zeigt der Beirat, dass der derzeitige Umgang mit landwirtschaftlich genutzten Tieren inakzeptabel ist und dringender Handlungsbedarf besteht. mehr >>>
Freitag, 2. August 2019
02.08.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung
EU-weit über 12 Mio. Kälber in Einzelkäfigen
c by soylent-network.de
Kälber in Polen in illegalen Einzelkäfigen gehalten. – Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und weitere Tier- und Umweltschutzorganisationen der »End the Cage Age«-Initiative fordern das Ende der Einzelboxenhaltung für Kälber in der EU.
Aktuelle Aufnahmen, die der Tierschutzorganisation Compassion in World Farming zugespielt worden sind, dokumentieren, dass Kälber in mehreren polnischen Betrieben in illegalen Einzelkäfigen gehalten werden. Sie sind völlig isoliert, ohne jegliche Möglichkeit Kontakt zu Artgenossen aufnehmen zu können – das verstößt gegen das EU-Recht.
Die Tierschutzorganisationen fordern, dass europaweit die Haltung von Kälbern in tierquälerischen Einzelkäfigen sofort beendet wird. Diese Forderung ist Teil der »End The Cage Age«-Bürgerinitiative; ein Netzwerk aus über 170 europäischen Tier- und Umweltschutzorganisationen, die sich für das Ende der Käfighaltung von landwirtschaftlich genutzten Tieren einsetzen. Mittlerweile gibt es EU-weit bereits mehr als eine Million Menschen, die die Bürgerinitiative unterschrieben haben. mehr >>>
02.08.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung
Tierschutzstandards in Aquakulturen erhöhen
Die Erkenntnis, dass neben Landtieren auch Meerestiere ethisch relevant sind, setzt sich zunehmend bei Verbrauchern, NGOs und Unternehmen durch. Wir beschäftigen uns schon seit mehreren Jahren mit dem komplexen Thema, die Leiden von Fischen zu lindern. Auf Unternehmensebene befinden wir uns dazu seit 2016 mit Kaufland in Gesprächen. Fachliche Expertise hat dabei der Biologe Stefan Johnigk beigesteuert, der zudem sehr gut in Wissenschaft und Praxis vernetzt ist.
Seit 2018 stehen wir mit den meisten großen Supermarktketten und Discountern intensiv im Austausch darüber, wie sich Tierschutzstandards in Aquakulturen schaffen und erhöhen lassen. Daraus ist jetzt ein offizieller Initiativkreis entstanden. mehr >>>
Donnerstag, 25. Juli 2019
25.07.2019: Gefunden bei PROVIEH e.V.
Nutztierstrategie überfällig - Tierschutzorganisationen erwarten zeitnahe, sichtbare Fortschritte im Tierschutz
c by soylent-network.de
Dienstag, 9. Juli 2019: Heute tagt das von der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einberufene „Kompetenznetzwerk Nutztierstrategie“ unter Leitung des Bundesministers a.D., Jochen Borchert. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, der Bund gegen Missbrauch der Tiere, der Bundesverband Tierschutz, der Deutsche Tierschutzbund e.V, PROVIEH e.V und die VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz betonen anlässlich der Sitzung, dass eine Legislaturperioden übergreifende Strategie längst überfällig sei. Zugleich betonen die Tierschutzorganisation, dass es sofortige konkrete, ordnungsrechtliche Schritte in der Tierschutzgesetzgebung brauche, die nicht auf eine „zeitraubende Diskussion“ in Arbeitskreise verschoben werden dürfe. Das gelte auch für eine Nutztierstrategie, da auch dafür bereits alle Handlungsleitfäden auf dem Tisch lägen. Bisher war der Deutsche Tierschutzbund als einzige Organisation zur Teilnahme am Kompetenznetzwerk eingeladen, eine Beteiligung hat dieser unter den Rahmenbedingungen abgelehnt.
Mittwoch, 24. Juli 2019
23.07.2019: Gefunden bei der Heinsberger Zeitung
Von Kühen und dem Klimawandel
Ein neuer Bericht des Weltklimarats zeigt, dass Menschen künftig anders leben müssen. Davon ist auch die Landwirtschaft betroffen. Experten fordern die Rückkehr des „Sonntagsbratens“.
Genf Etwa ein Viertel der klimaschädlichen Emissionen von Treibhausgasen stammt aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und anderer Landnutzung. Wiederkäuer wie Kühe tragen zu den Emissionen bei, weil sie beim Verdauen Methan erzeugen und ausstoßen – ein Gas, das noch viel klimawirksamer ist als Kohlendioxid. Aber: „Wir werden den Kühen die Fürze und Rülpser nicht gänzlich austreiben können“, meinte der Präsident des Schweizer Bauernverbands, Markus Ritter.
Es gibt trotzdem viele Wege, die Landwirtschaft nachhaltiger und damit weniger klimaschädlich zu machen. In dem Bereich kommt es auch auf die Verbraucher an, sagten die deutschen Mitautoren des nächsten Sonderberichts des Weltklimarates (IPCC), Almut Arneth und Alexander Popp. Der Bericht wird am 8. August in Genf veröffentlicht. Die Landwirtschaft und Ernährungssicherheit sind nur eines von vielen Themen darin.
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