Freitag, 3. August 2018

01.08.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Neues Antibiotikagesetz in der EU


Tierarzt mit Spritze
 © Jevtic – Shutterstock

EU-Kommission, Europäischer Rat und EU-Parlament haben sich nach acht Jahren Verhandlung auf ein neues Tierarzneimittelgesetz geeinigt. Es sieht einige wichtige Regelungen für den Gebrauch von Antibiotika vor – für Deutschland ändert sich allerdings wenig. Wir fassen das Problem der Antibiotikaresistenzen zusammen und geben einen Überblick über das neue Gesetz.   mehr >>>

Unsere Anmerkung dazu kurz und knapp vorweg:
Grundsätzlich sind die geplanten Neuregelungen der EU zu begrüßen. Ob diese ausreichen wird sich zeigen. Der Wehrmutstropfen in der Sache: Die Neuregelungen sind erst ab 2022 geplant!!!

Montag, 9. Juli 2018

09.07.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Zu viel Gülle: Nitrat-Urteil gegen Deutschland

Güllefass
© pixel1 – pixabay CC0


Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Deutschland wegen seines Verstoßes gegen die EU-Nitratrichtlinie verurteilt. Den Luxemburger Richtern zufolge hat die Bundesrepublik zu wenig gegen Nitratgehalte im Grundwasser unternommen und hätte zusätzliche Maßnahmen einleiten müssen, um die Gewässer zu schützen. Deutschland drohen nun Geldstrafen in Milliardenhöhe. Zudem ist es dazu verpflichtet, die Nitratmengen zu verringern.     mehr >>>>>

Freitag, 29. Juni 2018

29.06.2018: Gefunden bei PROVIEH e.V.

Steigende Zahl der Verstöße bei Tiertransporten


















Je mehr Transporte kontrolliert werden, desto mehr Verstöße werden festgestellt. Eine kleine Anfrage der Grünen deckt erschreckende Zahlen auf: Besonders auffällig ist, dass sich die Anzahl der Verstöße hinsichtlich der Transportfähigkeit der Tiere in drei Jahren beinahe vervierfacht hat. Die Anzahl der Verstöße bei der Ladedichte hat sich sogar versiebenfacht.     mehr >>>>>

Montag, 18. Juni 2018

18.06.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Jedes zweite Säugetier ist ein »Nutztier«

Rinder
© Inspiration_06 – Shutterstock
















Menschen machen lediglich 0,01 % der Biomasse aller Lebensformen auf der Erde aus – das zeigt eine spannende neue Studie aus Israel. In ihrer »Inventur« sämtlicher auf der Erde lebenden Organismen zeigen die WissenschaftlerInnen zudem, dass aktuell nur 4 % aller Säugetiere in freier Wildbahn leben, während 60 % von ihnen als »Nutztiere« gehalten werden. Die restlichen 36 % stellt das Säugetier Mensch. Auf den erschreckenden Einfluss der Menschheit auf die Artenvielfalt geht die Studie ebenfalls ein.   mehr >>>

18.06.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung


Jetzt die Petition für ein Ende der Langstreckentransporte unterzeichnen














Der Transport lebender Tiere ist besonders in sommerlicher Hitze eine Quälerei. Dies gilt umso mehr für Langstreckentransporte in andere Länder. Die Tiere sind oft mangelhaft versorgt und stundenlang der Hitze in überfüllten Fahrzeugen ausgesetzt. Weder die nationale noch die EU-Verordnung reicht aus, um die Tiere vor erheblichem Leid zu schützen.   mehr >>>

Montag, 11. Juni 2018

11.06.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung



c by Albert-Schweitzer-Stiftung

Wussten Sie, dass Hummer bis zu 140 Jahre alt werden können und zu kognitiven Leistungen wie Lernen, Erinnern und Assoziieren fähig sind? Doch nicht nur das: Es ist schon längst wissenschaftlich belegt und mittlerweile sogar gerichtlich anerkannt, dass sie Angst und Stress empfinden können. Daher ist es absolut unvorstellbar, was diese Tiere erleiden, wenn sie zur Zubereitung lebendig in kochend heißes Wasser geworfen werden. Ihr Todeskampf kann mehrere Minuten andauern.

Hummer werden zudem überwiegend lebend transportiert und gelagert – eine Tortur für die empfindsamen Tiere: In den Herkunftsländern müssen die Hummer vor dem Transport tage- bis wochenlang in engen Becken ohne Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung zubringen. Eine Fütterung ist nicht vorgesehen, da die sonst anfallenden Exkremente das Wasser verschmutzen würden. Die ausschließlich im Wasser lebenden Tiere werden anschließend mit zusammengeschnürten Scheren und ohne Zugang zu Wasser per Flugzeug nach Deutschland gebracht. Viele von ihnen sterben auf dem langen Weg.