Freitag, 5. Juli 2019

05.07.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Referentenentwurf des BMEL verfassungswidrig


















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Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und die Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz halten einen aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Siebten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) für verfassungs- und rechtswidrig.
In dem Entwurf wird u. a. die sogenannte Kastenstandhaltung neu geregelt. Diese Haltung von Sauen, die in körpergroßen Metallkäfigen fixiert werden, verstößt nach übereinstimmender wissenschaftlicher Meinung schon jetzt gegen das Tierschutzgesetz. Danach dürfen die Sauen in ihrer artgemäßen Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass ihnen Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§2.2 TierSchG). Der vorliegende Änderungsentwurf der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung würde daran nichts ändern – im Gegenteil: Er würde das Tierschutzniveau in einzelnen Punkten noch senken. Folglich missachtet der Entwurf das Tierschutzgesetz und damit höherrangiges Recht, was gegen den grundgesetzlich normierten Vorrang des Gesetzes verstößt (Art. 20 Abs. 3 GG).
»Das Ministerium bewegt sich hier auf ganz dünnem Eis«, so Konstantinos Tsilimekis, Geschäftsleiter der Albert Schweitzer Stiftung. »In dem Referentenentwurf bewertet es die Kastenstände selbst als ›im Hinblick auf den Tierschutz kritisch‹. Dennoch strebt das Ministerium gesetzlich unzulässige Neuregelungen an, anstatt dieser tierquälerischen Praxis ein schnelles Ende zu bereiten.«

Montag, 1. Juli 2019

01.07.2019: Gefunden bei 1&1 Themen - Tierwohllabel - nur ein verpflichtendes Label nutzt etwas

Der Streit um ein staatliches Tierwohllabel geht in die nächste Runde: Während Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) an ihrem Vorschlag für eine freiwillig Kennzeichnung der Haltungsbedingungen von Schlachttieren festhält, lässt der Koalitionspartner SPD wissen, dass er dem nicht zustimmen wird. Und selbst in den eigenen Reihen brechen Klöckner die Unterstützer weg.

Im Streit um die Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für Fleisch wächst in der Koalition offenbar die Zustimmung zu einem verpflichtenden Tierwohllabel. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die auf Freiwilligkeit setzt, steht hingegen zunehmend alleine da.


"Der vorliegende Entwurf der Landwirtschaftsministerin bekäme absehbar keine Mehrheit in den Koalitionsfraktionen", sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch der Deutschen Presse-Agentur. Klöckner betreibe "öffentlichkeitswirksame Ankündigungspolitik ohne Substanz".

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Montag, 24. Juni 2019

24.06.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Urteil zum Kükentöten: Negatives & Positives


Nachdem wir das Urteil zum Kükentöten und zum »vernünftigen Grund« nach § 1 Tierschutzgesetz des Bundesverwaltungsgerichts analysiert haben, teilen wir jetzt unsere Gesamteinschätzung. Da die schriftliche und ausführliche Urteilsbegründung noch nicht vorliegt, können sich einzelne Punkte noch leicht ändern oder neue hinzukommen. Allerdings erwarten wir keine großen Veränderungen mehr, weil das schriftliche Urteil die kurzen mündlichen Ausführungen der Vorsitzenden Richterin sowie die Inhalte der Pressemitteilung des Gerichts konkretisieren und nicht verändern wird.  mehr >>>

Samstag, 15. Juni 2019

15.06.2019: End the Cage Age - Käfighaltung beenden: Jetzt unterstützen!

End the Cage Age - Käfighaltung beenden:
Jetzt unterstützen!

Helfen Sie jetzt mit Ihrer Unterschrift gegen Käfige!

Für über 700 Millionen Tiere allein in Europa ist es traurige Realität, ein ganzes Leben in Käfigen zu fristen. Von der Geburt bis zum Tod müssen sie hinter Gittern unvorstellbare Qualen durchmachen - fernab von ihren natürlichen Lebensumständen.

Eine Million Unterschriften sollten europaweit gesammelt werden, um die Europäische Kommission zur Auseinandersetzung mit der Initiative und der Thematik zu bringen. Und dieser erste Meilenstein ist schon jetzt, ein paar Wochen vor dem Stichtag, erreicht! Allein aus Deutschland kamen über 300.000 Unterschriften zusammen, um sich gegen Käfighaltung stark zu machen - dafür danken wir jetzt schon allen Unterstützern.

Doch wir brauchen weiterhin jede Stimme! Denn auch, wenn eine Million Stimmen zusammen gekommen sind, heißt dies leider nicht, dass am Ende auch alle offiziell gültig sind. Bei allen Unterschriftensammlungen und Petitionen sammeln sich leider auch viele ungültige Abgaben an, die am Ende nicht zählen. Die Gefahr, dass momentan nur 700.000 anstatt 1 Millionen Stimmen gültig sind, ist groß. Um komplett sicher zu gehen, dass wir bei der Europäischen Kommission Erfolg haben, sollten es daher um die 1,5 Million unterschriften werden!


Unterstützen Sie uns und End the Cage Age daher auch jetzt noch mit Ihrer Unterschrift und leiten Sie diese Initiative bitte dringend auch an Ihre Familie und alle Freunde weiter - um sicher zu stellen, dass wir aktiv gegen die grausame Käfighaltung vorgehen können!



Freitag, 14. Juni 2019

14.06.2019: Hinweis auf bundesweite Mahnwachen der Aktion *mensch fair tier*

Bundesweite Mahnwachenaktion, anlässlich der Tiertransporte in Drittländer - eine Aktion von 
*mensch fair tier*

"Wir wollen am 29.06.2019, in Gedenken an die Opfer der Tiertransporte, Mahnwachen an unterschiedlichen Orten abhalten. Dies geschieht in Kooperation mit Daniela Böhm und Ihrer Initiative der Mahnwachenaktionstage "Ein Licht der Hoffnung" vom 24.06. - 06.07.2019.
Das Ausmaß an Tierausbeutung ist unermesslich grausam.

Wir brauchen JETZT jeden, der dabei hilft die Aufmerksamkeit auf diese unsäglichen Zustände zu richten.

EUER Aktivismus ist gefragt.

Es werden tatkräftige Aktivist_Innen gesucht, die eine friedliche Mahnwache vor den Landwirtschaftsministerien der Bundesländer, vor Sammelstellen der Landräte, ab welchen die Transporte abgefertigt werden, vor dem BMEL in Berlin, vor den Exportunternehmen, oder auch vor dem EU-Parlament in Brüssel organisieren. Die Gestaltung im Einzelnen, wie z.B. Beginn und Ende der Mahnwache, bleibt euch überlassen, wichtig sind aber möglichst viele Grablichter als Zeichen einer Mahnwache im Gedenken an die gequälten Tiere, die oftmals die Transporte nicht überleben und im Ankunftsland weitere grausame Torturen über sich ergehen lassen müssen.

WICHTIG: Ihr müsst die Mahnwache beim zuständigen Ordnungsamt oder bei der Polizei anmelden - das ist in der Regel ganz leicht und geht oft auch online. In Deutschland besteht das Recht auf Versammlungsfreiheit - in diesem Fall ist es „eine Versammlung unter freiem Himmel.“

Weitere Infos hierzu ...

Link zur Veranstaltung auf Facebook:
 
 
Link auf die Homepage www.menschfairtier.de
 


Mittwoch, 29. Mai 2019

29.05.2019: Gefunden beim SRF.CH

«Kühe und Kälber rufen nach der Trennung tagelang nacheinander»


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Mütter und Kinder gehören zusammen – das hat auch Toni Kathriner, ehemaliger Milchbauer aus der Schweiz, verstanden und der Tiernutzung den Rücken gekehrt.

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Montag, 13. Mai 2019

13.05.2019: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Kleine Schlachthöfe: 44% Fehlbetäubungen


















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Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung bei kleinen und mittelständischen Schlachthöfen im Kreis Darmstadt dokumentiert ganz erhebliche routinemäßige Tierschutzverstöße. Dieses Ergebnis läuft einer oft gehegten Ansicht entgegen, dass kleine und regionale Schlachtbetriebe sich besser um die Tiere kümmern als die großen Unternehmen.
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