Sonntag, 20. September 2020

20,09,2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

 









Transporte in außereuropäische Länder sind für die Tiere mit massiven Qualen verbunden: Sie legen oft tausende Kilometer ohne Zwischenstopps per LKW und Schiff zurück. Unterwegs leiden sie unter Durst, Hunger, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen häufig schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.

Fordern Sie Julia Klöckner dazu auf, Tiertransporte in Drittländer endgültig zu verbieten und ihre Stimme in der EU-Ratspräsidentschaft für mehr Tierschutz zu nutzen.   

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Dienstag, 15. September 2020

 Schein-Erfolg: Klöckners Gesetz zum Kükentöten










© BMEL/Photothek/Hainl

Lange und gespannt hatten wir gewartet, nun war es endlich so weit: Diese Woche legte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner endlich einen Gesetzentwurf vor, mit dem das Töten männlicher Eintagsküken beendet werden soll. Doch die Enttäuschung ist groß: Noch bis 2022 soll das Kükentöten erlaubt bleiben.

»Ein großer Wurf ist Klöckners Gesetz beileibe nicht«, urteilt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. »Die Geschlechtsbestimmung im Ei zementiert das bestehende System inklusive allen Tierleids weiter. Statt 45 Millionen männlicher Küken werden ab 2022 eben 45 Millionen männliche Hühnerembryonen getötet, die bereits Schmerz empfinden können.«

Landwirtschaftministerium täuscht die Öffentlichkeit

Mehr als ein Jahr ist es her, dass das Bundesverwaltungsgericht geurteilt hat, dass die Praxis des Kükentötens gegen das Tierschutz- und sogar das Grundgesetz verstößt. Das Gericht setzte damals keine feste Frist, sondern verwies darauf, »dass in näherer Zukunft eine Geschlechtsbestimmung im Ei möglich sein würde«. Folglich sei den Brütereibetreiber:innen eine doppelte Umstellung ihrer Betriebe – zunächst z. B. auf Zweinutzungshühner, dann auf Geschlechtsbestimmung im Ei – in so kurzer Zeit nicht zuzumuten.

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Freitag, 7. August 2020

07.08.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.


Erfolg: Bundesländer verbieten Lebendtierexporte!

 

 


Dienstag, 21. Juli 2020

21.07.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.





PROVIEH kämpft für den Stopp aller Lebendtierexporte


Kampagne: Stoppt Lebendtierexporte (#StopptLebendtierexporte)
Ziele der Kampagne: Stopp aller Lebendtierexporte in Drittstaaten außerhalb Europas. Statt lebender Tiere sollten Fleisch und Zuchtsperma exportiert werden. Die EU-Tiertransportverordnung muss überarbeitet und deren Bestimmungen ausnahmslos eingehalten werden. Durch strenge Kontrollen und eine konsequente Sanktion von Verstößen muss für eine flächendeckende Umsetzung gesorgt werden.   mehr >>>

Montag, 20. Juli 2020

20.07.2020: Gefunden in der Heinsberger Zeitung

Ringen um das Kükentöten

Bundesministerin Klöckner will das umstrittene Vorgehen ab Ende 2021 verbieten lassen. Doch die Geflügelwirtschaft macht dagegen mobil und setzt auf eine freiwillige Selbstverpflichtung.
VON KRISTINA DUNZ
Berlin Das Schreiben der Geflügelwirtschaft an die „Bundesministerin Klöckner, liebe Julia“ ist ein guter Beleg für das Selbstbewusstsein der Branche. Lange ist klar, dass die Agrarministerin bis Ende 2021 einen kompletten Ausstieg aus dem Kükentöten in Deutschland anstrebt – immerhin zwei Jahre später als im Koalitionsvertrag von Union und SPD versprochen und aus ethischen Gründen längst überfällig.
Am 9. Juni bekam die Ministerin aber eine E-Mail des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft. Darin wird Klöckner als Chefin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) um Akzeptanz einer Formulierung für eine – freiwillige – Branchenvereinbarung zwischen Lebensmitteleinzelhandel und Geflügelwirtschaft gebeten, nach der es erst 2023 keine Eier mehr im Handel geben soll, die im Zusammenhang mit dem Töten männlicher Küken stehen. Wenn überhaupt.   mehr >>>
Meinung der Redaktion:
Ganz kurz und knapp: Frau Klöckner, Sie versagen ebenso wie alle Bundeslandwirtschaftsminister vor Ihnen auf der ganzen Linie!
Freiwillige Selbstverpflichtungen und Übergangsfristen sind eine Farce!!!

20.07.2020: Gefunden bei der Heinsberger Zeitung

Tönnies will Lohnerstattung durchsetzen

Nach dem Corona-Ausbruch steht der Fleischproduzent massiv unter Beschuss, ist sich aber keiner Schuld bewusst
Rheda-Wiedenbrück Trotz heftiger Kritik will Fleischproduzent Clemens Tönnies Lohnkostenerstattung wegen der behördlichen Schließung seines Hauptwerks durchsetzen. Notfalls will der Chef des größten deutschen Schlachtkonzerns das juristisch durchfechten. „Darüber wird im Zweifelsfall auch Recht gesprochen werden“, sagte er dem „Westfalen-Blatt“.
Tönnies und mehrere Subunternehmer hatten bereits vor einiger Zeit Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW gestellt. Unter anderem hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dieses Vorgehen kritisiert. Auch SPD-Bundestagsfraktionsvize Katja Mast sagte, Tönnies fehlten Einsicht und Gespür für Anstand und Verantwortung. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geht davon aus, dass Tönnies keinen Regress für die vierwöchige Zwangspause nach massenhaften Corona-Infektionen im ostwestfälischen Stammwerk geltend machen kann. Tönnies hielt im Interview dagegen, er wolle verhindern, dass seine Mitarbeiter und Dienstleister bei der Verteilung von Quarantänehilfen „stigmatisiert“ würden. „Manch einer hat einen politischen Feldzug gegen Tönnies geführt und dagegen wehren wir uns jetzt auch.“
Grüne kritisieren Forderung ... mehr >>>
Meinung der Redaktion:
Es ist kaum zu glauben ... ein Milliardär namens Clemens Tönnies, der sein Geld mit millionenfachem Tierleid und Ausbeutung von Billiglohnarbeitern meist aus dem östlichen Europa gemacht hat, besitzt die Unverfrorenheit das staatliche System auszureizen und sich an den Steuergeldern jedes Einzelnen von uns zu bereichern!!!
Das ist einfach nur mies, unverschämt und zutiefst verabscheuungswürdig!
Aus unserer Sicht hat dieser Mann keinen Anstand.

Hier ist der Staat gefordert die Gesetze schnellstmöglich so zu ändern, dass so etwas nicht mehr vorkommen kann. Hier ist eine Lücke im System!
Man muss sich das Vorstellen ... bei Hartz-IV-Empfängern werden alle Einkünfte und Sparguthaben angerechnet. Die, die wenig haben, denen wird noch mehr genommen.
Und was passiert hier im "Großen"? Ein Milliardär, der sein Geld eben mit diesen Billiglöhnern gemacht hat, die über Sub-Sub-Systeme ausgebeutet werden und die zum Teil in unmenschlichen Unterkünften hausen müssen, der will jetzt staatliche Hilfen haben.
Dies ist an Unverfrorenheit kaum noch zu überbieten. Der Mann hat keinen Anstand oder Verantwortungsgefühl!


Mittwoch, 8. Juli 2020

08.07.2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Petition: Tiertransporte in Drittländer stoppen

Bitte Petition unterzeichnen !!!


Tiertransporte ins außereuropäische Ausland stoppen

Bei Transporten in außereuropäische Länder legen die Tiere nicht selten tausende Kilometer unter entsetzlichen Bedingungen per LKW und Schiff zurück. Während des Transports leiden sie unter Durst, Hunger, Krankheiten, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen oft schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.
Bundesländer wie Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein haben bereits 2019 gehandelt und den Export von lebenden Tieren in Tierschutz-Hochrisikostaaten oder Krisengebiete verboten. Doch Niedersachsen und Brandenburg genehmigen solche Transporte noch immer. Dies widerspricht EU-Recht und muss ein Ende haben. mehr >>>