Freitag, 5. Oktober 2018

05.10.2018: Gefunden beim Deutschen Tierschutzbund e.V.

1 Million Menschen sagen #EndPigPain!

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Am #Welttierschutztag haben 1 Million EU-Bürger das klare Signal ausgesandt, dass Schweine nicht länger leiden sollen. Vielen Dank, wenn auch Sie die europaweite Kampagne #EndPigPain unterstützt haben! Die EU-Politiker können uns nicht mehr überhören und müssen endlich handeln. Mit der Kampagne hatte der Deutsche Tierschutzbund mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation Eurogroup for Animals und den anderen Mitgliedern auf die unerträglichen Lebensbedingungen und illegalen Praktiken in der Schweinehaltung aufmerksam gemacht und so gemeinsam dieses tolle Votum erreicht.   mehr >>>

05.10.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Bei Tierquälerei versagt der Rechtsstaat


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Um Tierschutzverstöße in der Landwirtschaft aufzudecken und zu bestrafen, vertraut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf die staatlichen Instanzen. »Selbsternannte[n] Stallpolizisten«, also TierschutzaktivistInnen, die Verstöße filmen und bekannt machen, sagt sie den Kampf an.
Ein Problem dabei ist: Die staatlichen Kontrollinstanzen, also Veterinärbehörden und Staatsanwaltschaften, kommen ihren Aufgaben nur selten nach und wenn, dann mit wenig Erfolg.  mehr >>>


Donnerstag, 4. Oktober 2018

04.10.2018: Gefunden bei "Der Zeit"

Bundesregierung will betäubungslose Ferkelkastration länger zulassen

Das Verbot der Ferkelkastration ohne Betäubung soll später in Kraft treten als bisher geplant. Die Koalition plant, die Übergangfrist um zwei Jahre zu verlängern.

Union und SPD wollen das zum 1. Januar 2019 greifende Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln verschieben. Die Koalitionsfraktionen sollen im Bundestag eine Initiative einleiten, um die Übergangsfrist bis zum vollen Verbot um zwei Jahre zu verlängern. Das geht aus einem Beschlusspapier der Koalitionsspitzen hervor. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (CSU) sagte, mit dem Kompromiss sei nun auch in Zukunft Ferkelzucht in Deutschland möglich.
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Weitere Informationen von "agarheute.com" >>> hier klicken


Unsere Anmerkungen dazu:

Es kommt wie es kommen musste ... die Ferkel müssen mindestens 2 weitere Jahre leiden!
Wie ich schon vermutet hatte und auch an dieser Stelle schon erwähnte,
ist es mal wieder auf Initiative des Bauernverbandes gelungen das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration zunächst einmal um zwei weitere Jahre hinauszuschieben. Auch wenn dies aktuell noch nicht sicher ist (es soll ja erst eine Initiative in den Bundestag eingebracht werden), kann man davon ausgehen, dass dies beschlossen werden wird!
Wenn es um Tierschutz geht ist es im Regelfall immer so, dass der Lobby des Bauernverbandes, der Massentierhalter und der Fleischindustrie immer wieder lange Übergangsfristen eingeräumt werden. 

Dabei hatten alle Beteiligten durch den Beschluß im Jahr 2013 genügend Zeit sich darauf vorzubereiten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Verschlafen hat man diese Zeit ... oder bewusst ignoriert und darauf vertraut, dass diese Fristen wieder verlängert werden (wie sooft bei Tierschutzmaßnahmen). Die Rechnung ist für die Massentierhalter mal wieder aufgegangen ... warum verwundert mich das nicht!???
Und in zwei Jahren ...? Wieder eine Übergangsfrist?

Willi Mispelbaum 


Montag, 24. September 2018

24.09.2018: Gefunden bei FOCUS-Online

Betäubungslose Ferkelkastration soll schon
ab 2019 verboten werden







Die deutschen Landwirte müssen ab Anfang kommenden Jahres die Kastration von Ferkeln ohne Betäubung wohl einstellen. Im Bundesrat scheiterte am Freitag ein Gesetzentwurf, mit dem der umstrittene Eingriff für eine Übergangszeit weiter ermöglicht werden sollte.
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Bericht des NDR - hier klicken


Bericht der BLFL - hier klicken


Bericht TOPAGRAR - hier klicken


Bericht AGRARHEUTE - hier klicken


Bericht Ökolandbau.de - hier klicken




Unser Kommentar:

In der letzten Woche berichteten wir noch zu diesem Thema an dieser Stelle. Zu diesem Zeitpunkt war es noch offen, ob es eine Fristverlängerung für die betäubungslose Ferkelkastration geben würde. Nun wurde zwischenzeitlich entschieden, dass diese Praxis ab dem 01.01.2019 verboten wird. Wir begrüßen diese Entscheidung. Sie ist mehr als richtig vor dem Hintergrund, dass das Verbot für die betäubungslose Ferkelkastration (ab 2019) bereits mit der Reform des Tierschutzgesetzes im Jahr 2013 beschlossen wurde.
Es war genügend Zeit sich darauf einzustellen. Wie es aber immer so ist hat man dies wohl von allen Seiten versäumt (auch politisch) und stellt sich nun als Bauernverband wieder vollkommen überfahren hin, weil man wohl damit gerechnet hatte, eine weitere Übergangsfrist zu bekommen (was durchaus üblich ist, wenn es um Tierschutz geht). Nun, die Rechnung ist wohl nicht aufgegangen und das Verbot wurde wie geplant durchgesetzt. 



Es ist eine Entscheidung, mit der endlich ein kleiner Schritt hin zum Tierwohl gemacht wird.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Lobby der Schweinehalter nicht doch noch auf irgendeinem Weg eine weitere Übergangsfrist oder einen Aufschub erwirken kann.

Allerdings muss man klar sagen, dass in der Praxis mit Sicherheit nicht ab dem gesetzlich vorgegebenen Datum 01.01.2019 das Leiden der Ferkel in dieser Hinsicht beendet ist, denn man hat es seit der Entscheidung 2013 verschlafen, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Sowohl politisch als auch was die Alternativmethoden für eine Kastration angeht.
Aus diesem Grund ist zu befürchten, dass die betäubungslose Ferkelkastration noch weiter illegal betrieben werden wird für eine mehr oder weniger lange Übergangszeit. Klar dürfte sein, dass dies weder kontrolliert noch geahndet wird.

 



Donnerstag, 20. September 2018

20.09.2018: Gefunden bei PROVIEH e.V.

Kastration ohne Betäubung: Ferkel sollen weiter leiden



Wirtschaftlichkeit darf nicht über dem Tierschutz stehen!

Am 23.09.2018 wird in der Plenarsitzung des Bunderats erneut über eine Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration abgestimmt. 2013 wurde diese grausame Praxis mit einer Übergangszeit von fünf Jahren verboten. Die Frist endet am 31.12.2018. Nun soll das betäubungslose Kastrieren von männlichen Ferkeln weitere Jahre erlaubt bleiben, obwohl praktikable und sichere Alternativen zur Verfügung stehen. Diese Methoden sind allerdings mit Mehrkosten verbunden und schmälern die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands innerhalb der EU und am Weltmarkt.   mehr >>>


Montag, 27. August 2018

27.08.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Fachleute: Tiertrans­porte in Drittländer desaströs

















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Dass bei Tiertransporten über weite Strecken EU-Standards häufig nicht eingehalten werden, ist bei Tierschutzorganisationen und tierärztlichen Verbänden schon lange bekannt. Eine TV-Dokumentation brachte die Missstände im Jahr 2017 erneut in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Inzwischen hat auch die Politik Handlungsbedarf erkannt. So befragte der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des deutschen Bundestags Ende Juni 2018 fünf ExpertInnen zum Thema Tiertransporte in Länder außerhalb der EU. Die Sachverständigen stammen aus den Bereichen Tierhandel, Veterinärwesen und Tierschutz.

Dienstag, 14. August 2018

14.07.2018: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

Ställe werden zu selten kontrolliert

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Die Einhaltung des Tierschutzrechts wird in deutschen Ställen noch seltener überprüft als von Tierschutzorganisationen befürchtet. Dies offenbaren Antworten der Bundesregierung auf Anfragen von FDP und Grünen. Dabei sind Kontrollen dringend notwendig: In jedem fünften überprüften Betrieb wurden Verstöße festgestellt. Die Strafen fallen allerdings gering aus.
Die Bundestagsfraktionen von FDP und Grünen befragten die Bundesregierung jeweils im Juli zu Kontrollen der Tierschutzstandards in deutschen Ställen. Die Fraktionen wollten wissen, ob die zur Verfügung stehenden Ressourcen ausreichend und die Kontrollsysteme wirksam sind. Da Rechercheteams von Tierschutzorganisationen immer wieder Missstände aufdecken, gab es Grund, dies zu bezweifeln.     mehr >>>