Sonntag, 24. Januar 2021

24.01.2021: Gefunden bei PROVIEH e.V.

Gesetz zum Verbot des Kükentötens tritt 2022 in Kraft















Berlin, 20.01.2021: Das Bundeskabinett hat heute ein Gesetz zum Verbot des Kükentötens in Deutschland beschlossen. 2019 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig diese Praxis nur noch vorübergehend gestattet. Ab dem 01.01.2022 soll nun dank einer gesetzlichen Regelung endgültig Schluss sein. PROVIEH kämpft seit vielen Jahren für ein Ende der systematischen Tötung der männlichen Küken und begrüßt diesen Beschluss im Grundsatz. Doch während die Bundesregierung die technische Lösung der Geschlechtserkennung im Ei präferiert, fordert PROVIEH ein klares Bekenntnis zum Zweinutzungshuhn. mehr >>>

Freitag, 18. Dezember 2020

18.12.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.

 








Sonntag, 13. Dezember 2020

13.12.2020: Gefunden bei Animal Equality

 

Hühnerleid bei Wiesenhof-Vertragspartner
Neue Undercover-Recherche, veröffentlicht von Animal Equality



Berlin, 12. Dezember 2020. Die internationale Organisation Animal Equality veröffentlicht heute erschütternde Aufnahmen aus dem Betrieb eines Vertragspartners von Wiesenhof. Als größter Produzent von Hähnchenfleisch in Deutschland werden die Produkte von Wiesenhof großflächig vertrieben, u. a. bei Edeka und Rewe.

Während der Undercover-Recherche in einem Hühnermastbetrieb in Sachsen-Anhalt im Zeitraum von Februar bis April 2020 wurden zahlreiche gravierende Verstöße gegen geltende Tierschutzvorschriften dokumentiert. Das dabei entstandene Material wurde Animal Equality zugespielt. Am 11. Dezember 2020 hat Animal Equality gegen den Betrieb bei den zuständigen Behörden Anzeige erstattet.

"Der in diesem Betrieb dokumentierte tierquälerische Umgang mit Hühnern sollte nicht nur zu seiner sofortigen Schließung führen, sondern auch zu einer offiziellen Untersuchung darüber, wie Hühner in Deutschland gehalten und getötet werden."
- Sharon Núñez, Präsidentin, Animal Equality

Die von Aktivist*innen aufgenommen Bilder sind verstörend.

Die Tiere werden von den Arbeiter*innen brutal getreten und aggressiv durch die Halle gescheucht. Die Arbeiter*innen führen sogenannte Nottötungen wiederholt vorschrifts- und tierschutzwidrig aus. Den Tieren werden die Hälse umgedreht, Tötungsversuche finden ohne Betäubung statt. In vielen Fällen werden die Tiere lebend in Eimern entsorgt. Viele der Tiere bewegen sich nach den grausamen Tötungsversuchen noch mehrere Minuten bis sie langsam und qualvoll verenden. Allein in diesem Betrieb sind ca. 210.000 Tiere von derart grausamen Zuständen betroffen. Die PHW-Gruppe, zu der auch Wiesenhof gehört, ist der größte deutsche Geflügelzüchter und -verarbeiter sowie eines der größten Unternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie und schlachtet 354 Millionen Vögel jährlich.

Aktueller denn je: die Auswirkungen mangelnder Hygienemaßnahmen.

Entgegen klarer Vorschriften desinfizieren die Arbeiter*innen während des gesamten Zeitraums der Dokumentationen ihre Schuhe nicht. Darüber hinaus sind die Gebäude extrem verschmutzt. Desweiteren wurden besonders verstörende Szenen dokumentiert, als ein Arbeiter wiederholt in einem Vorraum des Betriebes eigenhändig Hühner zerlegt, um sie an einen Hund zu verfüttern. Die Haltung von Tieren auf engstem Raum sowie mangelnde Hygiene begünstigen die Entstehung und Übertragung von z. B. Zoonosen. Damit gemeint sind Krankheiten, welche von Tieren auf Menschen übertragen werden können. Ein gravierendes Problem, welches angesichts der COVID-19 Pandemie aktueller nicht sein könnte.

Aufgrund der bekannten Missstände in der industriellen Geflügelhaltung haben sich mittlerweile aber auch in Deutschland viele Unternehmen freiwillig dazu verpflichtet, die Standards der Europäischen Masthuhn-Initiative umzusetzen. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Letztlich bedarf es aber einer Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV), um verpflichtende Standards zu schaffen.

Animal Equality Germany hat deswegen eine Petition gestartet, in welcher Julia Klöckner (Bundeslandwirtschaftsministerin) und Claudia Dalbert (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt) aufgefordert werden, die TierSchNutztV endlich an die Vorgaben des Tierschutzgesetzes anzupassen, eine Erhöhung der Kontrolldichte in Tierhaltungsbetrieben durch die Veterinärbehörden zu gewährleisten, sowie das Strafrecht im Tierschutz zu verschärfen, um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wirkungsvoll ahnden zu können.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=-9WVBviHWqg
Fotomaterial: https://www.flickr.com/photos/animalequalityde/albums/72157717255588471
Kampagnen-Webseite: https://animalequality.de/huehnerleid

Gerne stellen wir Ihnen Hintergrundinformationen sowie Rohmaterial der Recherche auf Anfrage zur Verfügung.

 

Über Animal Equality
Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden.

Pressekontakt
Till Hartmann
Assistenz der Geschäftsleitung
presse@animalequality.de
+49 (0) 30 92 14 20 75

13.12.2020: Gefunden beim Deutschen Tierschutzbüro e.V.

 


Neues Pelz-Recherche-Video zeigt, welche Marken für Pelzleid verantwortlich sind

Das Leben im aktuellen Lockdown verändert für die meisten von uns alles. Wir fühlen uns isoliert, verwirrt und oft einsam. Die Welt ist auf einmal eine ganz andere. Was uns durchhalten lässt, ist die Erinnerung an bessere Zeiten und die Hoffnung auf eine Zukunft ohne Einschränkungen.
Genau diese Hoffnung auf Besserung ihrer Lebensumstände haben Pelztiere nicht. Sie werden von der Pelzindustrie dazu verdammt, ein kurzes Leben voller Qual in viel zu engen Käfigen zu erleiden. Ihre Erlösung: der Tod.

Unsere neue Pelz-Recherche aus vier finnischen Pelzfarmen deckt auf, wie grausam es hinter den Kulissen der Pelzindustrie wirklich zugeht. Wir zeigen, warum das Pelzauktionshaus “Saga Furs” einer der Knotenpunkte des internationalen Pelzhandels ist und welche Marken die Pelze der geschundenen Tiere für ihre geschmacklosen Jacken und andere Kleidungsstücke verwenden.

Schau Dir unser neues Recherche-Video an und teile es mit Familie und Freund*innen, damit diese Industrie möglichst bald dazu gezwungen wird, das sinnlose Tierleid zu beenden. 


Hier geht's zum Bericht und zum Recherche-Video ... >>>

Sonntag, 20. September 2020

20,09,2020: Gefunden bei der Albert-Schweitzer-Stiftung

 









Transporte in außereuropäische Länder sind für die Tiere mit massiven Qualen verbunden: Sie legen oft tausende Kilometer ohne Zwischenstopps per LKW und Schiff zurück. Unterwegs leiden sie unter Durst, Hunger, Verletzungen und sind den Witterungsverhältnissen häufig schutzlos ausgeliefert. Im Zielland werden sie womöglich unter tierquälerischen Bedingungen getötet.

Fordern Sie Julia Klöckner dazu auf, Tiertransporte in Drittländer endgültig zu verbieten und ihre Stimme in der EU-Ratspräsidentschaft für mehr Tierschutz zu nutzen.   

mehr >>> mit Petition


Dienstag, 15. September 2020

 Schein-Erfolg: Klöckners Gesetz zum Kükentöten










© BMEL/Photothek/Hainl

Lange und gespannt hatten wir gewartet, nun war es endlich so weit: Diese Woche legte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner endlich einen Gesetzentwurf vor, mit dem das Töten männlicher Eintagsküken beendet werden soll. Doch die Enttäuschung ist groß: Noch bis 2022 soll das Kükentöten erlaubt bleiben.

»Ein großer Wurf ist Klöckners Gesetz beileibe nicht«, urteilt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. »Die Geschlechtsbestimmung im Ei zementiert das bestehende System inklusive allen Tierleids weiter. Statt 45 Millionen männlicher Küken werden ab 2022 eben 45 Millionen männliche Hühnerembryonen getötet, die bereits Schmerz empfinden können.«

Landwirtschaftministerium täuscht die Öffentlichkeit

Mehr als ein Jahr ist es her, dass das Bundesverwaltungsgericht geurteilt hat, dass die Praxis des Kükentötens gegen das Tierschutz- und sogar das Grundgesetz verstößt. Das Gericht setzte damals keine feste Frist, sondern verwies darauf, »dass in näherer Zukunft eine Geschlechtsbestimmung im Ei möglich sein würde«. Folglich sei den Brütereibetreiber:innen eine doppelte Umstellung ihrer Betriebe – zunächst z. B. auf Zweinutzungshühner, dann auf Geschlechtsbestimmung im Ei – in so kurzer Zeit nicht zuzumuten.

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Freitag, 7. August 2020

07.08.2020: Gefunden bei PROVIEH e.V.


Erfolg: Bundesländer verbieten Lebendtierexporte!